Das war 2016

Mein kleiner kreativer Jahresrückblick

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Wenn ich zurückblicke auf das Jahr 2016, war es schauspielerisch gesehen ein ruhiges Jahr. Ich bin den Projekten nachgegangen, zu denen ich aus vollem Herzen ‚JA‘ sagen konnte oder die mir soviel Geld brachten, dass ich nicht ‚Nein‘ sagen konnte. 😉

Durch diese Pause ist meine Spielfreude zurückgekehrt, die ich Anfang des Jahres schon verloren glaubte, meine Lust, meine Neugier, Texte und Figuren zu ergründen. Aber es kam auch Gelassenheit dazu, Vertrauen in die Schöpferkraft und darauf, dass immer etwas kommt! Es gab Momente, die ich erleben durfte, Menchen, denen ich begegnet bin, mit denen ich arbeiten durfte, die mir gezeigt haben, dass ich meinen Beruf, die Schauspielerei von Herzen liebe und mich wohl nichts so sehr erfüllt, mich so ganz sein läßt und mich so an meine Grenzen bringt, wie diese Arbeit. Dafür bin ich sehr dankbar!

zunftscheueriAnfang des Jahres wurde improvisiert mit Freistil, Morde begangen und aufgeklärt bei DinnerKrimis, mit denen das Jahr auch enden wird.

Leidenschaftlich und verrückt ging es weiter mit ‚Émilie und die Formeln des Glücks‘ in der Kumedi in Riegel – zwei unvergessliche Abende. Die Probe dafür werde ich auch nie vergessen, da ich mir dabei in meiner Unbeherrschtheit einen Zahnstocher in die Hand gerammt habe.

Mit drei genialen Jazzmusiker haben wir bei Lyrik & Jazz ein Universum erschaffen, gejammt und  ich habe gelernt, ‚egal, wie es läuft, genauso soll es sein‘. Die literarisch-musikalische Zeitreise ‚Wovon man schweigen muss, darüber kann man Briefe schreiben‘ hat die Zuschauer im Wallgraben Theater und in der Maja-Bühne berührt.

2016 hat sich eine ganz neue Tür für mich geöffnet. Die vhs gab mir die Chance, mein angesammeltes Wissen über das Theaterspielen, über Shakespeare an Menschen weiterzugeben und ich möchte sagen, es hat mir so großen Spaß gemacht, dass ich mich auf die Möglichkeiten freuen, diesen Bereich weiter auszubauen.

Ich habe das Gefühl, gute und richtige Entscheidungen getroffen zu haben, auch wenn sie nicht immer einfach waren.

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Danke an alle, die 2016 mit dabei waren! ♥

 

Herbstzeit ist Lesezeit

"Soweit ich mich erinnern kann, war ich gerade von einem Nickerchen aufgewacht, als ich bechloss, das Universum zu schaffen." Mr g: A Novel About The Creation (Alan Lightman)

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Daher freue ich mich sehr, dass zwei, mir sehr am Herzen liegenden, Lesungen nochmal in ‚die Welt‘ hinaus dürfen.

Da ist zuerst immer eine Idee, die Stück für Stück größer wird – ein Schöpfungsprozess. Und es ist ein wunderbares Gefühl, wenn etwas immer klarere Formen annimmt, in der kreativen Arbeit mit anderen, es immer ‚runder‘ wird. Und ich liebe es, Menschen zu berühren, die ZuschauerInnen, die ZuhörerInnen zu erreichen, sie in die Geschichte mitzunehmen, die dadurch immer in Bewegung bleibt, sich verändert…

 

Ich freue mich auf eine leidenschaftliche, berührende Reise durch die Zeit:

‚Wovon man schweigen muss, darüber kann man Briefe schreiben‘ mit Nicole Djandji-Stahl und Karsten Kramer am Klavier

30. Oktober 2016 um 16 Uhr im Wallgraben Theater, Freiburg

Und auf eine jazzige, spannende Reise durch das Universum:

‚Entdeckenswert‘ mit Peter Kleindienst (Gitarre), Jörgen Welander (Tuba) und Frank Bockius (Schlagwerk)

25. November 2016 um 20 Uhr in der Zunftscheuer, Staufen

A Tribute to Shakespeare – Teil IV

'Es gibt mehr Dinge zwischen Erd und Himmel, Horatio,
Als Eure Schulweisheit sich träumen läßt.' Hamlet, I, 5

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Als ich kürzlich nach einem langen Arbeitstag nach Hause kam, lag meine Shakespeare-Biografie von P. Ackroyd  mitten im Zimmer auf dem Fussboden – ein 700 Seiten dickes Buch einfach aus dem Regal gefallen!
Zeit für ein neuen Beitrag an den großen Dichter. Und ich dachte ich gehe auf eine kleine Reise in die Vergangenheit und laufe noch einmal meine wichtigsten Shakespeare-Stationen ab:

 

Meine Reise mit Shakespeare

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Möge ich noch viele spannende, leidenschaftliche Abenteuer mit Shakespeare bestehen!

Leidenschaftliche Briefe von nackten Frauenhänden

'Die Spannung war so dicht und fesselnd, dass für das Klatschen, das Sie reichlich verdient haben, erst am Ende richtig Platz war.' Zuschauerin

Vorgetragen von den melodiösen, dramatischen, erregten, lieblichen Stimmen von Nicole Djandji-Stahl und mir.

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Mit dieser sinnlich, spielerischen Reise durch die Zeit hauchen wir berühmten Persönlichkeiten der Geschichte (Liselotte von der Pfalz, Marie Antoinette, Lise Meitner u.a.) neues Leben ein.

Untermalt, begleitet, getragen werden die literarischen Zeitzeugen von  selbstkomponierten Melodien und historischen Stücken, die durch die Hände von Karsten Kramer, die mit Leichtigkeit über die Tasten fliegen, die Atmosphäre mit Spannung aufladen.

Wir hatten zwei sehr bewegende, konzentrierte Aufführungen im Dominikaner Kloster, Freiburg und in der Maja-Bühne, Emmendingen!
Danke an Pater Thimm und Familie Vetter für ihre herzliche Gastfreundschaft!

‚Wovon man schweigen muss, darüber kann man Briefe schreiben‘ bieten wir als Gastspiel an! Sie können teilhaben an diesem wunderbaren, unterhaltsamen Abend! Schreiben Sie mir unter Kontakt!

A Tribute to Shakespeare – Teil III

'Er erfüllt alles mit pulsierendem Leben.' Peter Ackroyd

William Shakespeare – Sonett 138 (Deutsch & English)

‚When my love swears that she is made of truth,
I do belive her, though I know she lies,
That she might think me some untutor’d youth,
Unlearned in the world’s false subtleties.
Thus vainly thinking that she thinks me young,
Although she knows my day are past the best,
Simply I credit her false-speaking tongue:
On both sides thus is simple truth suppress’d.
But wherefore says she not she is unjust?
And wherefore say not I that I am old?
O, love’s best habit is in seeming trust,
And age in love loves not to have years told.

Therfore I lie with her, and she with me,
And in our faults by lies we flattered be.‘

‚Wovon man schweigen muss, …‘

'Ich kam immer wieder zu dem Schluss: Das Leben muss nicht einfach sein, vorausgesetzt, es ist nicht inhaltslos.' Lise Meitner

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Mit Nicole Djandji-Stahl und Karsten Kramer gehe ich auf eine Reise durch die Zeit. Wir lesen leidenschaftliche, berührende, intime, lebensverändernde Brief ‚frisch von der Leber weg‘ von berühmten Persönlichkeiten (u.a. Marie Antoinette, Liselotte von der Pfalz, Lise Meitner), die durch virtuoses Klavierspiel begleitet werden.

Diese spielerische, szenische Lesung gibt es zu hören und zu sehen am:

Freitag, 29. April 2016
im Dominikanerkloster, Ludwigstrasse 35, 79104 Freiburg
Beginn: 19.30 Uhr
Der Eintritt ist frei!
Spenden herzlich willkommen!

Samstag, 7. Mai 2016
in der Maja-Bühne Emmendingen, Steinstrasse 2/2, Emmendingen
Beginn: 20.30 Uhr
Eintritt: VVK 14 € AK 16 €

Lyrik & Jazz

'Einst lebten die Menschen in einem himmlischen Paradies.'

261215 (9) (Mittel)Erste Probe mit Peter Kleindienst (guitar), Frank Bockius (drums) und Jörgen Welander (tuba) stimm- und klanggewaltig gemeistert. Von der Entstehung der Sterne, über eine kurze Homage an Pierre Boulez, bis zum Ende der Welt – von Lord Byron bis Richard Huelsenbeck ein archaisch, lyrisch, jazziges, leichtes Programm. Schöpfung, Urgewalten, Luft, Lebenskraft…alles dabei! Es hat heute sehr viel Spaß gemacht! Getragen, unterstützt, geleitet von der Musik…

Neues kreieren, gemeinsam etwas schaffen – ein Universum entsteht!

Zu hören, zu sehen, zu fühlen am So, 10. April um 17.30 Uhr im Haus am Schönberg, Freiburg.